Glossar

 

2010 Maritime Wirtschaftsberatung Witte

 

Wenn Sie im folgenden maritimen ABC einen wichtigen Punkt vermissen, dann schreiben Sie uns. Wir nehmen gerne neue Stichworte in unsere Liste auf. Ansonsten viel Spaß beim Lesen und Informieren!

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Agio      > zurück

Aufschlag auf die Beteiligungssumme (wörtlich "Aufgeld"). Beträgt üblicherweise 5% und wird bei der Ausgabe über den Nennwert
(100%) hinaus gezahlt.



Akronym

Kurzwort, das aus Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt ist.

Anbieterin

Diejenige, die für das öffentliche Angebot der Vermögensanlage verantwortlich ist. Aus wirtschaftlichen Gründen ein Schiff in einem ausländischen Hafen registrieren und unter der Flagge dieses Landes fahren lassen. Das kann steuerliche Vorteile bedeuten, bringt in der Regel niedrigere Gebühren mit sich und läßt den Einsatz günstigeren Personals zu.

Anleger

Eine Person, die sich an einer Fondsgesellschaft beteiligt. Der Begriff wird häufig synonym mit Gesellschafter, Kommanditist, Zeichner oder Investor verwendet.

Auszahlungen

Anteilige Verteilung liquider Mittel an die Anleger. Die Höhe der Auszahlung orientiert sich an der Liquiditätssituation der Gesellschaft. Handels- und steuerrechtlich handelt es sich bei Auszahlungen um Entnahmen.

Bafin      > zurück

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Seit dem 1. Juli 2005 ist gemäß gesetzlicher Vorgabe ein Prospektprüfungsverfahren vorgeschrieben, wonach Verkaufsprospekte bei der BaFin zur Gestattung der Veröffentlichung einzureichen sind.
Die inhaltliche Richtigkeit der in diesem Prospekt gemachten Angaben ist nicht Gegenstand der Prüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Befrachtung - und Adresskommission

Vergütung für die Vermittlung der Charter in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der Charterrate. Die Befrachtungskommission wird beim Abschluss eines Chartervertrages durch fremde dritte Makler fällig. Auch der Vertragsreeder kann für eine Tätigkeit als Befrachter eine Befrachtungskommission erhalten. Gelegentlich wird darüber hinaus eine Adresskommission von der Reederei an den Charterer bzw. dessen Makler gezahlt.

Bareboat-Charter (englisch)

Es wird lediglich der Schiffskörper ohne Besatzung und Ausrüstung gechartert (engl. bare - nackt, bloß).

Bareboatchartervertrag

Wird im Rahmender Ausflaggung zwischen der Einschiffsgesellschaft und einer ihr zu 100% gehörenden ausländischen Gesellschaft abgeschlossen, um das Schiff in diesem ausländischen Register eintragen zu können.

Bauaufausicht

Von dem Vertragsreeder beauftragtes Fachpersonal, das die technisch einwandfreie, korrekte und termingerechte Ausführung des Schiffsbaus auf der Werft überwacht.

Beirat

Gremium aus mehreren Mitgliedern (Beiräten), die von den Anlegern mehrheitlich gewählt werden können, um deren Interessen zu vertreten. Ist nicht im operativen Geschäft tätig, sondern unterstützt, kontrolliert und berät die Geschäftsführung in wichtigen Fragen der Unternehmenspolitik.

Beitrittserklärung

Schriftliches Angebot des Anlegers ("Zeichnungsschein"), sich an einer Vermögensanlage zu beteiligen, das mit der Annahme zum Vertragsabschluss führt. Der Anleger wird daraufhin zum Treugeber, der sich über eine Treuhandgesellschaft an der Vermögensanlage beteiligt.

Bereederung

Die Bereederung beinhaltet die technische und kommerzielle Betreuung des Schiffes. Hierzu gehört im Wesentlichen: Bemannung, Einkauf von Ersatzteilen, Organisation von Reparaturen, Abschluss von Versicherungen und Verproviantierung. Im Normalfall gehört auch die Befrachtung des Schiffes, d.h. die Organisation der Beschäftigung des Schiffes, dazu.

Betriebsergebnis

Ergibt sich aus dem Saldo aus Erträgen und Aufwendungen, also der Differenz zwischen den Pool- bzw. Chartereinnahmen und der Summe aus Schiffsbetriebskosten, Werftkosten, Bereederung und Befrachtung, Gesellschaftskosten sowie Zinsaufwendungen.

Betriebskosten

Kosten, die nach Abschluss der Investitionsphase während des laufenden Betriebes eines Unternehmens, hier des Schiffes, anfallen (Kosten für Personal, Ausrüstung, Reparaturen, Schmieröl, Versicherungen, Besichtigungen und sonstige Kosten).

Bonität

Zahlungsfähigkeit und -Willigkeit von Personen und Unternehmen als Basis für ihre Kreditwürdigkeit.

Breakbulk

Englische Bezeichnung für Massenstückgut, d.h. Ladung, die weder in Containern noch auf Paletten befördert wird.

Bruttoraumzahl (BRZ)

Maßeinheit nach IMO-Vermessung, die den gesamten umbauten Raum eines Schiffes angibt. Ersetzt seit 1994 die Maßeinheit Brutto-Registertonne.

Bulk Carrier

Engl. Bezeichnung für Massengutfrachter. Speziell entwickelter Schiffstyp für den Transport von losen und trockenen Schüttgütern, die nicht verpackt werden müssen. BulkCarrier verfügen ja nach Größe über 5 bis 9 Laderäume mit großen Luken, die ein schnelles Be-und Entladen ermöglichen. Kleinere Schiffe sind in der Regel mit eigenem Ladegeschirr ausgerüstet, damit sie auch Häfen anlaufen können, die über keine eigenen Krananlagen verfügen.

Buchwert

Wert eines Vermögensgegenstandes in den Geschäftsbüchern oder in der Bilanz eines Unternehmens; bewertet nach den Anschaffungs- und Herstellungskosten, korrigiert um Ab- oder Zuschreibungen entsprechenden handels- und steuerrechtlichen Vorschriften. Der Buchwert weicht oft vom tatsächlich erzielbaren Marktpreis oder Verkehrswert ab. Abschreibungssätze sind nicht immer abhängig von der tatsächlichen Wertminderung.

Bugstrahlruder

Propeller in einem Unterwassertunnel im Vorderteil (Bug) des Schiffes. Ermöglicht Querbewegung oder Drehen des Schiffes und unterstützt Manöver in engen Revieren, z.B. Häfen.

Bunker

Treibstoff für die Hauptmaschine des Schiffes.

Cashflow      > zurück

Zahlungsmittelüberschuss während einer Periode. Er wird aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet und ist Indikator der Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.

Charterer

Mieter bzw. Pächter und damit "Nutzungsberechtigter" eines Schiffes für einen festgelegten Zeitraum ("timecharter") oder eine Strecke ("tripcharter"/"voyage-charter").

Charterrate

Mietzins bzw. "Nutzungsentgelt" für die Überlassung eines Schiffes, wird in der Regel in US-Dollar oder in Euro pro Tag in einem meist 14-tägigen Rhythmus bezahlt.

Clarksons

Für die Schifffahrt bedeutsame Daten wie z.B. Charterraten, Neubaupreise oder Neubauaufträge werden von diesem Informa-tionsdienstieister im Bereich Clarksons Research Services Ltd. analysiert und in Datenbanken erfasst.

Container

Standardisierter Transportber^ ter. Da diese Metallbehälter genormt sind, sind sie berechenbar zu be- und entladen, sicher zu verschließen und problemlos im Schiffsverkehr einzusetzen. Einheit TEU und FEU (siehe TEU und FEU).

Degressive Abschreibung      > zurück

Degressive Af A ("Absetzung für Abnutzung"); Abschreibungsmethode, bei der die jährliche Abschreibung mit fallenden Jahresbeträgen - Prozentwert vom jeweiligen Restbuchwert des Wirtschaftsgutes - errechnet wird.

Devisentermingeschäft

Eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Parteien, zwei vereinbarte Währungsbeträge zu einem bestimmten zukünftigen Termin auszutauschen. Beim Devisentermingeschäft liegen zwischen dem Afaschluss des Geschäftes und der Erfüllung mindestens drei Bankarbeitstage.

DIN ISO-Norm

Die DIN ISO9000-"Familie" ist eine Reihe von Regelwerken, die allgemeingültige Leitlinien und Empfehlungen zu Qualitätsmanagementsystemen (im folgenden QMS) gibt. Ein QMS umfasst: "alle Tätigkeiten des Gesamtrnanagements, die im Rahmen des QMS die Qualitätspolitik, Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung verwirklichen."

Dockung

Trockenstellen eines Schiffes, um z.B. Konservierungsarbeiten für Erneuerung der Klasse oder Reparaturen am Rumpf durchführen zu lassen.

Doppelhülle

Schiffsrumpf mit doppelter Bordwand und Doppelboden.

dwt

Akronym für "deadweight tons", auch tdw ("tons deadweight") oder dwat ("deadweight all told"); gibt die gesamte Tragfähigkeit eines Schiffes in Tonnen, inklusive der Ladung, Treibstoff, Ausrüstung, Proviant etc. an.

Einkommen, zu versteuerndes      > zurück

Bildet grundsätzlich die Bemessungsgrundlage, auf die der Einkommensteuertarif angewendet wird, also die Summe der Einkünfte abzüglich Sonderausgaben (wie z.B. Kirchensteuer), außergewöhnliche Belastungen und Freibeträge (z.B. Kinderfreibeträge).

Emissionshaus

Unternehmen, das im Rahmen der Beteiligungsfinanzierung wesentliche Aufgaben wie z.B. die Beratung bei der Beteiligungskonzeption, die Erstellung des Emissionsprospektes, die Finanzierungsvermittlung und die Ausgabe von Kommanditanteilen übernimmt.

Emittentin

Diejenige Eigentümergesellschaft (meist in Form einer GmbH & Co. KG), die eine Vermögensanlage erstmalig auf den Markt bringt und für ihre Rechnung Anteile an der eigenen Gesellschaft unmittelbar oder durch Dritte öffentlich zum Erwerb anbietet.

EONIA

Akronym für "Euro Overnight Index Average". Ein vun der Europäischen Zentralbank ermittelter Referenzzinssatz für Tagesgeld in Europa.

EURIBOR

Akronym für "European Interbank Offered Rate". Interbankengeldmarktsatz für eine Woche, sowie Ein- bis Zwölf-Monatsgelder. Er ist EWU-weit geltend und hat die bisherigen nationalen Referenzzinssätze wie z.B. FIBOR ("Frankfurt Interbank Offered Rate")
abgelöst.

Fed Funds Rate      > zurück

Die "Federal Funds Rate" ist derjenige Zinssatz, zu dem sich die US-amerh kanischen Finanzinstitute (u.a. Banken und Sparkassen) Geld untereinander leihen, um ihre Salden im Rahmen der Mindestreservever-pflichtungen bei der Zentralbank auszugleichen.

Feederschiff

Kleineres Container- und Zubringerschiff, das größeren Containerschiffen Ladung von kleineren Häfen zuführt und im Gegenzug Ladung von größeren Schiffen auf kleinere Häfen verteilt (engl. "to feed" "füttern).

FEU

Akronym für "Forty-foot Equivalent Unit" ("foot" =o engl. Längenmaß). Maßeinheit für die Ladekapazität von Containerschiffen, steht für die Anzahl der maximal aufzunehmenden 40-Fuß-Container mit einer Lange von 40 Fuß (L/B/H: 12,20 / 2,44 / 2,59m). Siehe auch TEU.

Franchise

Selbstbehalt, der von der Versicherung (z.B. Kasko oder auch Loss-of-hire) bei einem Schaden nicht übernommen wird.

Fungibilität

Rechtsbegriff für Vertretbarkeit. Bei Beteiligungsgesellschaften ist die Möglichkeit der Veräußerung, der Übertragung oder der Handelbarkeitvon Kommanditanteilen gemeint.

Germanischer Lloyd (GL)      > zurück

International renommierte deutsche Klassifikationsgesellschaft, eine Art TÜV für Schiffssicherheit, -konstruktion und -technik, Meerestechnik und Zertifizierungen nach international standardisiertem Management und Qualitätssystemen.

Geschlossene Beteiligung

Publikumsgesellschaften oder Private Placements, die eine definierte Summe, das Emissionskapital, zur Finanzierung größerer Investitionsprojekte an mehrere Anleger emittieren. Ist das erforderliche Kapital eingeworben, wird die Beteiligung geschlossen, somit ist der Kreis der Anleger begrenzt.

Gesellschafter

Durch die Beteiligung an einer geschlossenen Beteiligung wird der Anleger zum Gesellschafter. Ist die Beteiligung in der Rechtsform einer Kommanditgesellschaft gegründet, nennt man den Gesellschafter Kommanditist. Bei mittelbarer Beteiligung ist der Anleger ein sog. "Treugeber; hierfür erfolgt der Beitritt über die Treuhandgesellschaft.

Gesellschaftskosten

Verwaltungskosten für die Steuerberatung, die Buchhaltung, die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft, für die Treuhandvergütung sowie für die Komplementärvergütung.

Gesellschaftsvertrag

Geschäftsgrundlage für die Kapitalanlage. Regelt insbesondere Unternehmensziel, Kapitaleinlagen, Rechte und Pflichten von Gesellschaftern und Geschäftsführung, Ergebnisverteilung, Informations-, Kontroll-und Mitbestimmungsrechte der Anleger, Anteilsübertragung, Kündigung und Abfindungsguthaben sowie Auflösung (Liquidation) der Beteiligungsgesellschaft.

Gewinnzuweisung

Anteil des Anlegers am handelsrechtlichen und steuerlichen Gewinn der Gesellschaft, der ihm nach der gesellschaftsvertraglich vereinbarten Verteilungsabrede zusteht (prozentualer Gewinn/Verlustanteil, meistens in der Höhe seines Anteils am Kommanditkapital).

GmbH & Co. KG

Besondere Ausprägung der im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelten Kommanditgesellschaft (KG). Der unbegrenzt haftende Gesellschafter (Vollhafter, Komplementär, persönlich haftender Gesellschafter (phG) ist im Gegensatz zur reinen KG keine natürliche Person, sondern eine juristische Person (GmbH). Übliche Rechtsform bei geschlossenen Beteiligungen.

Handelsregister (HR)      > zurück

Öffentlich geführtes Verzeichnis für Kaufleute und Handelsgesellschaften. In das beim Registergericht (Amtsgericht) geführte Handelsregister sind bestimmte Vorgänge einzutragen, deren Eintragungspflicht sich aus dem Handelsgesetzbuch (HGB) und verschiedenen anderen Gesetzen ergibt. Im Handelsregister Abteilung A (HRA) werden Personengesellschaften (z.B. Kommanditgesellschaft, KG; GmbH & Co. KG; offene Handelsgesellschaft, oHG) eingetragen, in HRB Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH, AG).

IBC-Code      > zurück

Internationaler Code für Bau und Ausrüstung von Schiffen zur Beförderung gefährlicher Chemikaken als Massaigut (engl. International Code for the Construction and Equip-ment of Ships carrying Dangerous Chemicals in Bulk). Hierin werden die schiffbaulichen Mindestanforderungen der Schiffe für den sicheren Seetransport festgelegt.

IDW S 4

Vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) herausgegebener Standard über die "Grundsätze ordnungsgemäßer Beurteilung vun Prospekten über öffentlich angebotene Vermögensanlagen" mit Stand vom 18. Mai 2006.

IMO

Akronym für "International Maritime Organisation" (bis 1982IMCO). Beratende Unterorganisation der UNO zur Erhöhung der maritimen Sicherheit (Seestraßenordnung, Seerecht), zur Verhütung von Meeresverschmutzung durch Schiffe und zur Bündelung aller nationalen Anstrengungen in dieser Hinsicht.

Interner Zinsfluß

(IRR=lntemal Rate of Return) Finanzmathematische Methode, die alle sich aus den Planrechnungen ergebenden Rückflüsse aus Ausschüttungen, Steuererstattungen und dem erwarteten Anteil am Veräußerungserlös des Schiffes den Einzahlungen und Steuerzahlungen unter Berücksichtigung des jeweiligen Zahlungszertpuriktes gegenüber stellt. Die rechnerische Basis der Verzinsung nach der internen Zinsfußmethode ist daher nur das jeweils nach Abzug der o.g. Rückflüsse noch gebundene Eigenkapital des Investors und nicht die nominelle Beteiligungssumme. Die nach der Methode des internen Zinsfußes ermittelte "abgezinste Prognoserendite" ist mit den Renditen anderer Kapitalanlagen, bei denen keine Änderung des gebundenen Kapitals eintritt (z.B. festverzinsliche Wertpapiere) nicht unmittelbar vergleichbar.

Investitionsplan

Planrechnung und wesentlicher Bestandteil der gesamten Unternehmenskonzeption. Er weist die Verwendung der Mittel in der Investitionsphase wie auch deren Herkunft aus. Das Gesamtinvestitionsvolumen (Mittelverwendung) muss sich betragsmäßig mit dem Finanzierungsvolumen (Mittelherkunft), d.h. dem Fremd- und Eigenkapital inklusive Agio, decken. Aus Vorsichtsgründen wird in das Finanzierungsvolumen regelmäßig eine Liquiditätsreserve einkalkuliert.

ISM-Code

Akronym für "International Ship Management Code" bzw. "International Safety Management Code". 1987 von der IMO initiierte Auflagen zur Verbesserung von Management und Sicherheit in der weltweiten Schifffahrt und zur Vermeidung menschlichen Versagens im Reederei- und Schiffsbetrieb. Im Reedereiauftrag prüfen und zertifizieren (bescheinigen) international tätige Klassifikationsgesellschaften die Erfüllung des ISM-Codes. Der ISM-Code hat durch die Einbettung in das bestehende SOLAS-Übereinkommen Gesetzeskraft erlangt.

Kapitalkonto      > zurück

Dient bei Personengesellschaften denn Ausweis des Eigenkapitals individuell für jeden Gesellschafter und spiegelt die Bewegungen der Kapitaleinzahlung, zugewiesene Gewinn- und Verlustanteile sowie Auszahlungen bzw. weitere Einlagen wider.

Kaskoversicherung

Versicherung gegen Schäden an Beförderungsmitteln des Versicherungsnehmers, zum Beispiel Schäden am Rumpf oder Zubehör.

Klasse

Die von Klassifikationsgesellschaften erteilte und in Register und Zertifikate eingetragene Klasse definiert die Bauausführung und den Erhaltungszustand von Schiffskörper und Ausrüstung.

Klassifikation/Klassearbeiten

Die Einstufung eines Schiffes in einen bestimmten Schiffstyp durch eine Klassifikationsgesellschaft. Klassifikationsgesellschaften verlangen in einem meist regelmäßigen 5-jährigen Intervall Dockungen des Schiffes, um das Schiff zu begutachten und ggf. Arbeiten durchzuführen, die zum Erhalt der Klassifikation notwendig sind.

Klassifikationsgesellschaft

Eine Art TÜV für Schiffssicherheit, -konstruktion, -technik und Meerestechnik. Organ für die Zertifizierung nach international standardisierten Management-und Qualifikationssystemen (z. B. ISO-Normen). Bedeutende Klassifikationsgesellschaften sind u.a. Germanischer Lloyd, Det Norske Veritas und Bureau Veritas.

Knoten

Schiffsgeschwindigkeitseinheit gemessen in nautischen Meilen (Seemeilen) pro Stunde. 1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde -1,852km pro Stunde.

Kommanditgesellschaft

Personengesellschaft, in der sich zwei oder mehr natürliche und/oder juristische Personen zusammengeschlossen haben, um unter einer gemeinsamen Firma ein Handelsgewerbe zu betreiben. Bei der Kommanditgesellschaft haftet mindestens ein Gesellschafter unbeschränkt (sog. Komplementär). Die anderen Gesellschafter (Anleger) haften normalerweise nur mit ihrer im Handelsregister eingetragenen Kommanditeinlage (sog. Kommanditisten). In dieser Rechtsform werden viele geschlossene Beteiligungen angeboten.

Kommanditist

Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft, dessen Haftung auf seine Kapitaleinlage begrenzt ist.

Komplementär

Unbeschränkt haftender Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft. Bei Schiffsgesefechaften in der Rechtsform der GmbH & Co. KG ist der Komplementär eine GmbH, deren Haftung auf das eigene Vermögen der Gesellschaft beschränkt ist.

Leistungsbilanz      > zurück

Im Bereich der geschlossenen Beteiligungen wird unter Leistungsbilanz die Gegenüberstellung von prospektierten und realisierten Erfolgsfaktoren verstanden.

LIBOR

Der LIBOR (London Interbank Offered Rate) ist der täglich festgelegte Referenzzinssatz im Interbankengeschäft. Es handelt sich um Zinssätze der zwölf wichtigsten international tätigen Banken der British Bankers' Association in London, zu denen diese Gelder anderen anken zur Verfügung stellen.

Lineare Abschreibung

Abschreibung mit gleichen Beträgen bezogen auf die Anschaffungs-und Herstellungskosten des Wirtschaftsguts während einer bestimmten Nutzungsdauer.

Linienreederei

Logistikunternehmen, das Haus-zu-Haus-Transportefür Industrie-und Handelskunden organisiert. Bietet regelmäßige Linienverkehre mit festen Fahrplänen an.

Liquiditätsreserve

Sicherungsposition in der Prognoserechnung einer Beteiligungsgeselsdiaft. An die Anleger wird ein Teil der laufenden Überschüsse (z.B. aus einem Vermietungsgeschäft)nicht ausgeschüttet, sondern vielmehr als Sicherheitspolster (Liquiditätsreserve) zugeführt. Hier aus können in der Folge unvorhergesehene Kosten abgedeckt werden.

Loss-of-Hire

Engl. für Erläsausfall. In Zeitcharterverträgen wird die Unterbrechung der Zahlung des Charterentgelts durch die Off-Hire-Klausel geregelt, z.B. wenn das Schiff durch einen Maschinenschaden nicht einsatzbereit ist. Dieses Risiko wird unter Berücksichtigung von Selbstbehalten in einer sog. "Loss-of-Hire-Versicherung" versichert.

Lump-Sum (engt.)

Pauschal gezahlter Betrag, z. B. für eine Fracht, die Kosten wie Treibstoffe, Hafen- und Kanalgebühren beinhaltet.

MARPOL       > zurück

Das wichtigste internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe ist die MARPOL-Konvention von 1973/1978 (engl. The International Convention for the Prevention of Pollution from Ships).

Massengüter

Homogene Ladungsart in großen Mengen, die meist Schüttgut ist und unverpackt verladen wird.

Mindestbeteiligung

Der vom Anleger zu zeichnende Kommanditanteil soll einem definierten Mindestbetrag entsprechen, um den Verwaltungsaufwand in vernünftiger Relation zu halten (Synonym: Mindestzeichnungssumme).

Mittelverwendungskontrolle

Kontrolle der prospektgernäßen Verwendung der von den Anlegern auf ein gesondertes Mittelverwendungskontrollkonto geleisteten Einlagen durch einen Standesrechtler (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwalt oder entsprechende Zusammenschlüsse) während der Investitionsphase einer Beteiligung. Erst nach Erfüllung der im Mittelfreigabe-und Mittelverwendungskontrollvertrag näher definierten formalen Kriterien werden die Mittel an Dritte ausgezahlt.

MS

Akronym für Motorschiff.

Nettoraumzahl (NRZ)

Die NRZ wird seit 1982 als Einheit bei der Schiffsvermessung verwendet. Sie gibt den "verdienenden Raum" (Laderaum, Tankinhalt) eines Schiffes an, während die Bruttoraumzahl (BRZ) die Gesamtgröße des Schiffes definiert. Berechnungsgröße für die Tonnagesteuer.

Oberfinanzdirektion (OFD)      > zurück

Die OFD ist eine Mittelfaehörde der Landesfinzverwaltung in Deutschland und steuert und unterstützt ihr nachgeordnete Finanzämter in ihrem Zuständigkeitsbereich. Übergeordnete Behörde ist das Landesfinanzministerium (bzw. der Senator für Finanzen) des jeweiligen Bundeslandes.

Offenes Register

Nimmt auch Schiffe aus anderen Staaten auf und ermöglicht so das Ausflaggen von Schiffen. Die größten offenen Schiffsregister unterhalten Liberia, Panama und Singapur, aber auch Antigua und Barbeda sowie Zypern.

Off-Hire

Zeitraum, in dem ein Schiff keine Beschäftigung hat oder technisch nicht einsetzbar ist.

Panamax      > zurück

Definierte Größenklasse eines Schiffes, die gerade noch das Befahren des Panamakanals erlaubt. Die Schleusen des Panamakanals begrenzen die Schiffsbreite auf 32,50m und die Schiffslänge auf 294,10m bei maximal zwölf Meter Tiefgang.

Platzierungsgarantie

Platzierungsgarantie l Zusicherung gegen über der Gesellschaft, dass das Emissionskapital einer geschlossenen Beteiligung vollständig gezeichnet wird. Der Garant gewährleistet, dass er oder ein Dritter eventuelle noch nicht gezeichnete Emissionsvolumina zu einem bestimmten Zeitpunkt übernimmt. Bedeutet zusätzliche Sicherheit für den Anleger, da das Erreichen des Investitionsziels gewährleistet ist.

Pönale

Vertragsstrafe.

Pool

Einnahmepool; Einnahmen einer ganzen Flotte von Schiffen eines oder mehrerer Reeder und der gleichen Kategorie von Schiffen werden unter der Leitung eines Koordinators (Poolmanager) zunächst kumuliert und anschließend anteilig nach einem vorher festgelegten Schlüssel wieder auf die einzelnen Gesellschaften verteilt, um so eine Risikostreuung und Ratenverstetigung zu erreichen.
Reedereiüberschusspool: Zu den Einnahmen werden auch die Schiffsbetriebs- und Verwaltungskosten gepoolt. Bei einem erfolgreichen Poolmanagement sollten die Poolschiffe bessere Raten erzielen als der Durchschnitt der Einzelfahrer.

Post-Panamax

Kurzbezeichnung für Schiffe, die den Panamakanal aufgrund ihrer Ausmaße nicht mehr passieren können (meist aufgrund des Überschreitens der Breite von 32,50m). Bei Containerschiffen handelt es sich in der Regel um Schiffe mit einer Kapazität von mehr als 5.200 TEU.

Prospektgutachten

Bestätigung eines unabhängigen (Wirtschafts-) Prüfers über die Richtigkeit, Vollständigkeit und Klarheit der im Prospekt gemachten Angaben u.a. hinsichtlich beteiligter Personen, Verträge etc. Die Prospektbeurteilung erfolgt nach einheitlichen Maßstäben (zurzeit: IDW Standard Nr. 4 mit Stand vom 18. Mai 2006) und wird unterlegt durch ein Prospektgutachten.

Prospektverantwortliche

Personen oder Gesellschaften, die für den Inhalt des Prospektes insgesamt uder nur in Bezug auf bestimmte Angaben die Verantwortung übernehmen. Im Bereich geschlossener Beteiligungen ist dies zumeist der Anbieter.

Reederei      > zurück

Unternehmen, das Schiffe betreibt bzw. Liniendienste unterhält.

Reisecharter

Charterrate, die Schiffe für eine einzelne oder mehrere Reisen auf dem sog. Spot-Markt erhalten. Die Ratenhöhe wird dabei meist nicht für einen festen Zeitraum vereinbart, sondern für eine fest definierte Strecke, auf der eine konkrete Ladung abzufahren ist.

Schiffsbetriebskosten      > zurück

Kosten, die während des laufenden Betriebs des Schiffes und im Allgemeinen 365 Tage im Jahr anfallen; bestehen im Wesentlichen aus Heuern, Proviant, Ausrüstung, Schmieröl, Versicherungen, Instandhaltungen und Reparaturen.

Schiffshypothekendarlehen

Langfristiges Bankdarlehen. Die Darlehensforderung ist, entsprechend einer Immobilienfinanzierung, durch Eintragung einer Schiffshypothek irn Seeschiffsregister abgesichert.

Seeschiffsregister

Öffentliches, bei den Amtsgerichten geführtes Register, das über Rechtsverhältnisse an Schiffen Auskunft gibt (analog zum Grundbuch bei Immobilien).

Slot

Containerstellplatz auf einem Schiff.

Spotmarkt

Markt, auf dem kurzfristige Charterverträge (vorwiegend Reisechartern) abgeschlossen werden.

SOLAS

Akronym für "Safety of Life at Sea".Internationale technische Vorschrift, die sicherheitsfördernde bauliche Maßnahmen und Ausrüstungsgegenstände zur Gewährleistung der Leckstabilität und allgemeinen Verbesserung der Schiffssicherheit vorschreibt.

Steuerliches Ergebnis

Positiver oder negativer Saldo der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens unter steuerrechtlichen Bedingungen, welcher vom handelsrechtlichen Ergebnis abweichen kann. Das steuerliche Ergebnis wird bei einer Personengesellschaft (z.B. KG) den Gesellschaftern anteilig entweder entsprechend der Höhe ihrer Beteiligung oder wie im Gesellschaftsvertrag vereinbart zugewiesen.

Stille Reserve

Differenz zwischen Buch-und Teilwert eines Wirtschaftsgutes, die - anders als Rückstellungen oder offene Rücklagen in der Bilanz eines Unternehmens nicht ausgewiesen wird. Entsteht durch Unterbewertung von Vermögensgegenständen.

Suezmax

Größenbezeichnung für Schiffe, die eine Tragfähigkeit von max. 150.000 tdw haben und daher durch den Suezkanal fahren dürfen. Diese Größe überschreiten heutzutage ausschließlich Tanker und Bulker.

Swap-Geschäft

Der Swap ist eine vertragliche Vereinbarung über den Austausch von Zahlungsströmen auf der Basis eines zu Grunde liegenden Nominalbetrages. Zinsswaps dienen dem Management von Zinsänderungsrisiken. Währungsswaps bieten die Möglichkeit, das Wechselkursrisiko auszuschalten.

tdw      > zurück

Siehe auch dwt.

Teilwert

Begriff aus dem Steuerrecht, entspricht dem Betrag, den ein Käufer (des gesamten Unternehmens) im Rahmen des Gesamtkaufpreises des Unternehmens für ein einzelnes Wirtschaftsgut zahlen würde.

TEU

Akronym für Twenty-foot Equivalent Unit. Maßeinheit für die Ladekapazität von Containerschiffen. Anzahl der maximal aufzunehmen den Standardcontainer mit einer Länge von 20 Fuß (L/B/H: 6,10m / 2,44m / 2,59m).

Tiefgang

Abstand zwischen dem absolut tiefsten Punkt des Schiffes (Unterkante Kiel) und der tatsächlichen Wasserlinie.

Timecharter (T/C)

Zeitcharter (siehe Charterer).

Tonnagesteuer

Pauschale Gewinnermittiung bei Betrieb eines Handelsschiffes im internationalen Verkehr. Seit 1999 in § 5a EStG geregeltes Wahlrecht. Bei Ausübung dieses Wahlrechtes, also sogenannte Optierung zur Tonnagesteuer ist die Gesellschaft für zehn Jahre an diese Art der Gewinnermittlung gebunden. Die Besteuerung ist nicht ertragsabhängig, sondern arn Frachtraum (Tonnage) zu bemessen. Dient der Anpassung der steuerlichen Bedingungen in der Seeschifffahrt an den internationalen Standard.

Totalüberschuss

Überschuss der über die Laufzeit einer Beteiligung erzielten positiven steuerlichen Ergebnisse über die negativen Ergebnisse der einzelnen Geschäftsjahre. Das Streben nach einem positiven steuerlichen Gesamtergebnis (Totalüberschuss) ist Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung der Ergebnisse durch die Finanzverwaltung.

Trampschifffahrt

In der Trampschifffahrt fährt ein Schiff, irn Gegensatz zur Linienschifffahrt, ohne festgelegten Fahrplan und ohne feste Routen. Typische Schiffe der Trampschifffahrt sind Tanker, Stückgut-, Schwergut- und Massengutfrachter.

Treugeber

Eine Person, die Eigentum an Sachen und/ oder Rechten auf einen Treuhänder überträgt, so dass diesem die volle Rechtsstellung eines Eigentümers verliehen wird. Wirtschaftlicher Eigentümer bleibt der Treugeber.

Treuhänder

Eine natürliche oder juristische Person, die fremdes Eigentum in eigenem Namen, aber für fremde Interessen verwaltet.

Treuhandgesellschaft

Unternehmen, das treuhänderisch und uneigennützig im Auftrag und für Rechnung eines oder mehrerer Treugeber (Anleger) tätig ist.

Trimmen

Verteilung der beweglichen Gewichte an Bord eines Schiffes, um es in eine zur Optimierung von Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit bestmögliche Schwimmlage zubringen.

Verkaufsprospekt      > zurück

Broschierte Darstellung aller tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse, die für die Beurteilung der Vermögensanlage notwendig sind. Der Verkaufsprospekt muss die in der Verordnung über Vermögensanlagen-Verkaufsprospekte (VermVerkProspV) genannten Angaben enthalten. Er bildet somit alle wesentlichen wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Eckdaten sowie die Verträge der angebotenen Beteiligung ab (Synonym: Beteiligungsprospekt, Emissionsprospekt).

VermVerkProspV

Verordnung über Vermögensanlagen-Verkaufsprospekte vom 16. Dezember 2004, in der die Mindestinhalte für Vermögensanlagen-Verkaufsprospekte geregelt sind.

Vertragsreeder

Schifffahrtsunternehmen, welches von der Schiffsgesellschaft mit der Bereederung des Schiffes beauftragt wird. Der Vertragsreeder ist für die technische und kommerzielle Betreuung des Schiffes verantwortlich. Der Umfang der Dienstleistung wird im Bereederungsvertrag vereinbart (siehe auch Bereederung).

Währungsrisiko      > zurück

Leitwährung in der Schiffahrt ist der US-Dollar. Das trifft nicht nur die deutschen Schiffbauer bei einem niedrigen Dollar-Kurs hart, sondern auch die Reeder. Sie erhalten für ihre Dienstleistung Dollar, müssen aber die Zinsen und die Betriebskosten in DM zahlen. Bei Brennstoffkosten und den Versicherungen macht das nichts aus, sie werden ohnehin meist in Dollar abgerechnet. Verringern läßt sich das Währungsrisiko angesichts eines schwankenden oder gar weiter fallenden Dollar-Kurses durch eine Mischfinanzierung. Das Währungsrisiko wird bei Schiffsbeteiligungen in der Regel durch eine währungskongruente Finanzierung vermindert.

Welthandel

98% des Welthandels wird über den Seeweg abgewickelt, diese steigende Tendenz im Welthandel hält auch nach jüngsten Untersuchungen und Statistiken unverändert an. Wurden 1965 noch 1,638 Milliarden Tonnen über 5.849 Milliarden Tonnenmeilen waren es zehn Jahre später 3,293 Milliarden Tonnen über 13.065 Milliarden Tonnenmeilen und 1993 sogar 4,318 Milliarden Tonnen Güter über 18.800 Milliarden Tonnenmeilen.

Werft

Platz, an dem Schiffe gebaut und repariert werden. Die eigentlichen Bauplätze sind die Hellinge oder Helgen, von denen die Schiffe im Längs- oder Querablauf (Stapellauf) zu Wasser gebracht werden, oder von großen Portalkränen überbrückte Baudocks.

Zeitcharter      > zurück

Entgeltliche Überlassung eines voll ausgerüsteten Schiffes inklusive Besatzung für einen bestimmten Zeitraum (siehe auch Charterer).

Zweitmarkt

Für weiterverkaufte Geschäftsanteile, meistens Kommanditanteile, gibt es nur einen inoffiziellen Markt, da eine Börse oder ein amtlich zugelassener Markt nicht existieren. Viele Initiatoren haben daher einen internen Zweitmarkt für ihre Anleger organisiert.

Zwischenfinanzierung

Bei Vollendung bestimmter Bauabschnitte des Schiffes sind Baupreisraten fällig und müssen an die Bauwerft gezahlt werden. Dies ist in der Regel bei Bauvertragsunterzeichnung, Kiellegung, Stapellauf und Ablieferung der Fall. In diesem Zeitraum ist die Eigentümergesellschaft noch nicht mit ihren vollen Finanzmitteln ausgestattet, weshalb die Baupreisraten mit einem Bankdarlehen zwischenfinanziert werden. Auch etwaige Anzahlungen auf den Kaufpreis eines Secondhand-Schiffes werden oft zwischenfinanziert. Häufig werden auch konzeptionsbedingt Eigenmittelzuflüsse über die ersten Jahre einer Beteiligung gestreckt und machen eine Zwischenfinanzierung des einzuwerbenden Eigenkapitals in entsprechender Höhe ebenfalls notwendig.