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Das maritime ABC - Begriffe aus der Seeschifffahrt |
(c) 2000 Maritime Wirtschaftsberatung Witte
Wenn Sie im folgenden maritimen ABC einen wichtigen Punkt vermissen, dann schreiben Sie uns. Wir nehmen gerne neue Stichworte in unsere Liste auf. Ansonsten viel Spaß beim Lesen und Informieren!
Abschreibung
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Die steuerlichen Verluste in den ersten Jahren resultieren im wesentlichen aus der Inanspruchnahme der degressiven Abschreibung gemäß § 7, Abs. 2 EStG. Durch die Form der degressiven Abschreibung entsteht keine steuerliche Bindungsfrist, so daß sowohl das Schiff als auch Anteile an der Beteiligungsgesellschaft jederzeit ohne steuerliche Nachteile veräußert werden können.
Achtern
Heck des Schiffes
Ausflaggen
Aus wirtschaftlichen Gründen ein Schiff in einem ausländischen Hafen registrieren und unter der Flagge dieses Landes fahren lassen. Das kann steuerliche Vorteile bedeuten, bringt in der Regel niedrigere Gebühren mit sich und läßt den Einsatz günstigeren Personals zu.
Backbord
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Die linke Seite des Schiffes in Vorausfahrtrichtung gesehen, farbig wird die Backbordseite immer mit rot gekennzeichnet.
Ballasttank
Spezielle Tanks, vielfach auch in Doppelhülle, die dem Ausgleich der Schiffslage dienen.
Bareboat-Charter (englisch)
Vercharterung des leeren Schiffes ohne Besatzung, Brennstoff, Proviant etc. Für alles, was Betrieb und Instandhaltung des Schiffes betrifft, ist während der Dauer des Charter- Vertrags der Charterer verantwortlich. Im Verhältnis zu Dritten hat er die Verpflichtungen eines Reeders.
Befrachtungskommission
Ähnlich der Maklerprovision bei Immobilien werden auch für vermittelte Chartern Provisionen gezahlt. Die Schiffsmakler vermitteln überwiegend Schiffsraum, Ladungen und Liegeplätze.
Bereederungsgebühr
Mit diesem Honorar sind alle laufenden Betriebskosten eines Containerschiffs abgegolten. Die Bereederungsgebühr beträgt regelmäßig etwa vier bis fünf Prozent der Frachteinnahmen.
Beteiligungsprospekt
Geben die Kapitalsammelstellen für die Einwerbung von Anteilen für Schiffskommanditgesellschaften heraus. Der Beteiligungsprospekt beinhaltet Angaben zum Schiff, seiner Beschäftigung, den Gesellschaftsverhältnissen, den steuerlichen und rechtlichen Grundlagen sowie zur voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft.
Betriebskosten
Die Betriebskosten eines Schiffes sind sehr unterschiedlich. Das hängt mit Einsatzgebiet, Größe und Alter, Ausrüstung und Wartungsaufwand zusammen. Neue Schiffe sind generell wirtschaftlicher, fordern natürlich einen höheren Kapitaldienst als bereits weitgehend abgeschriebene Schiffe.
Bruttoregistertonne
Altes Maß für das Schiffsvolumen. Eine Bruttoregistertonne entspricht 2,831 cbm.
BRZ
Bruttoraumzahl, Raummaß eines Schiffes
Bugstrahlruder
In einem querschiffs angeordneten Tunnel im Vorschiff eingebauter E- Motor mit Propeller, der imstande ist, das Vorschiff seitwärts zu drücken. Diese Erfindung funktioniert auch dann, wenn das Schiff keine Fahrt macht und die normale dynamische Ruderwirkung wegfällt. Es handelt sich also nicht eigentlich um ein Ruder, sondern um eine technische Einrichtung, mit der man ruderähnliche Wirkungen erzielen kann.
Bulker
Frachter für Bulk-Ladung. International gebräuchliche Bezeichnung für Massengutfrachter. Bulkladung ist Schüttgut aller Art: Getreide, Kohle, Erz, usw.
Charter
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Das Mieten eines Schiffes laut Kontrakt zwischen Reederei bzw. Kapitän und Befrachter. Modernes Lehnwort aus dem Englischen "to charter", das seit Beginn des 19. Jahrhunderts in diesem Sinn geläufig ist.
Container
Großraumbehälter mit mindestens 7 Kubikmeter Fassungsvermögen. Die Abmessungen der Container sind genormt: Breite und Höhe betragen einheitlich 8 Fuß, die Länge variiert. Für die Seeschiffahrt kommen hauptsächlich Längen von 20, 35 und 40 Fuß in Betracht. Der Container wurden 1956 als neuartiges Transportbehälter in den USA erfunden. Das Geheimnis ist die internationale Standardisierung, das dem Container seinen Erfolg beschert hat, er läßt sich nicht nur für den Transport von beliebigen Gütern in diesem Behältnis auf See oder auf Flüssen, sondern auch auf Straße, Schiene und in der Luft nutzen.
Containerschiff
Spezialschiffe zur Beförderung von Containern. Der Frachtverkehr mit Containerschiffen wurde ausgelöst durch das Betreben, Hafenliegezeiten und Umschlagkosten zu reduzieren. Nach ersten Anfängen zwischen amerikanischen Häfen verkehren Containerschiffe seit 1966 in ständig zunehmendem Maß im weltweiten Liniendienst. Die Lösch- und Ladeanlagen für Container werden in den Häfen als Container- Terminals bezeichnet. Das Containerschiff hat ein möglichst weit hinten liegendes Brückenhaus und ein durchgehendes Deck.
Containerisierbar
Alle Güter sind containerisierbar - das behaupten jedenfalls die Marketing-Spezialisten der Container-Reedereien. Ob Kaffeebohnen, die früher sackweise auf Paletten gepackt, auf das Schiff befördert, gelöscht und in der Rösterei wieder aus den Säcken geschüttet werden mußten oder hochwertige Autos, die man ebenfalls in Container stauen kann - unerschöpflich sind die Möglichkeiten.
Deutsche Flagge
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Durch die Eintragung in das Deutsche Schiffsregister erhält das Schiff die Deutsche Nationalität. Es unterliegt damit dessen Rechtsordnung und genießt dessen diplomatischen Schutz. Das äußere Zeichen der Nationalität eines Schiffes ist das Führen der Landesflagge.
Doppelboden
Auf Seeschiffen der Raum zwischen Außenhaut und Innenboden. Im Doppelboden befinden sich die Tanks für Brennstoff, Ballastwasser sowie für Frischwasser und Schmieröl. Der Doppelboden dient der Sicherheit des Schiffes bei Grundberührung und spielt mit seiner jeweiligen Tankfüllung eine wichtige Rolle bei den für verschiedene Belastungszustände durchzuführende Stabilitätsberechnungen.
Eisverstärkung
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Schiffe, die in ihren Fahrtregionen mit Eis zu rechnen haben, erhalten in dem Bereich ihres Rumpfes, der besonders starken Beanspruchungen ausgesetzt ist, dickere Außenhautplatten. Die verstärkte Zone reicht von mindestens 0,6 m unter der Ballastladelinie bis 0,6 m über die Tiefladelinie und vom Vordersteven bis zur breitesten Stelle der Winter- Tiefladelinie. Die Bauvorschriften des Germanischen Lloyd kennen 5 Abstufungen, die Eisverstärkung wird hinter dem Klassen- und Fahrtzeichen angegeben.
Feeder (englisch)
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Die großen Containerschiffe haben zu dieser Schiffsart geführt, welche Zubringerdienste übernehmen. Weil es unwirtschaftlich wäre, jeden Hafen anzulaufen, aber auch der Transport über die Schiene oder Straße zu teuer wäre, übernehmen Feederschiffe diese Aufgaben.
FEU
Maßeinheit für Standard-Containergrößen. FEU bedeutet "Fourty Feet Equivalent Unit", d.h. die eines 40 Fuß langen Container entsprechende Größe.
Finanzbeiträge
gewährt das Bundesverkehrsministerium deutschen Reedereien zum Ausgleich für Standortnachteile und höhere Kosten der deutschen Flagge. Damit soll die deutsche Handelsflotte gestützt werden und der Tendenz zum Ausflaggen entgegengewirkt werden.
Germanischer Lloyd (GL)
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Deutsche Schiffahrtsklassifikationsgesellschaft, die 1867 in Hamburg gegründet wurde. Sie ist keine Behörde, sondern eine Aktiengesellschaft mit gemeinnützigem Charakter, aber doch im weiteren Sinn ein staatliches Organ durch ihr Verhältnis zur Seeberufsgenossenschaft. Der Germanische Lloyd gibt die Vorschriften für Klassifikation und Bau von stählernen Seeschiffen und ein Schiffsregister heraus. Der Hauptzweck der Gesellschaft ist, Schiffe nach ihrem Bauwert und Unterhaltungszustand zu klassifizieren und ein entsprechendes Zertifikat auszustellen.
Hafteinlage
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Die Hafteinlage beträgt bis zu 100% der nominellen Kapitaleinlage und kann in das Handelsregister als Haftungsgrenze eingetragen werden.
Hypotheken
Vergleichbar zu Hypotheken auf Immobilien- Objekte, welche von Amtsgerichten ausgestellt werden. Schiffshypotheken sind erfahrungsgemäß wesentlich flexibler zu gestalten als Immobilienhypotheken.
Internationales Seeschiffahrtsregister
(ISR) (deutsches Zusatzregister)
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Die Eintragung erfolgt auf Antrag des Reeders gemäß § 12 Flaggenrechtsgesetz. Die deutsche Nationalität der Schiffe ändert sich dadurch nicht.
Klassifikationsgesellschaften
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Um Bauausführung und Erhaltungszustand eines Schiffes zu beurteilen und den Versicherungsgesellschaften gegenüber einen Gütemaßstab zu garantieren, werden Seeschiffe nach den Bauvorschriften und unter der Bauaufsicht einer anerkannten Klassifikationsgesellschaft gebaut und später in regelmäßigen Zeitabständen zur Neuerteilung der "Klasse" besichtigt. Es besteht zwar kein Zwang, sich dem zu unterwerfen, doch gibt es in der Praxis infolge untragbarer Versicherungsbedingungen im Fall einer Weigerung kaum eine Ausnahme von dem weltweiten Brauch der Klassifizierung.
Knoten
Maßeinheit für die Schiffsgeschwindigkeit: ein Knoten entspricht einer Seemeile pro Stunde.
Kühlschiffe
Frachtschiffe, deren gesamter Laderauminhalt aus isolierten Kühlräumen besteht, häufig auch als Kap- Schiffe bezeichnet. Diese vorwiegend für Frucht- und Fleischtransport bestimmten Schiffe haben Kühlanlagen, die im allgemeinen Raumtemperaturen bis - 20 Grad Celsius garantieren.
Ladegeschirr
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Sämtliche Vorrichtungen, die für das Beladen und Löschen eines Schiffes erforderlich sind, wie z.B. Kräne. Seeschiffe mit bordeigenem Ladegeschirr sind auf Routen mit landseitig ungenügend vorhandenen Be- und Entlademöglichkeiten im Vorteil.
Linienschiffahrt
Schiffahrt nach einem festen Fahrplan auf festgelegten Routen.
Loss-of-Hire
Verdienstausfall eines Schiffes, der während Betriebsausfallzeiten, z.B. wegen Wartungsarbeiten oder Reparaturen entsteht, per Versicherungsvertrag absicherbar.
MS
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Abkürzung für Motorschiff.
Negatives steuerliches Ergebnisg
Bei Schiffskommanditgesellschaften wird der steuerliche Gewinn einheitlich und gesondert festgestellt. Das auf den einzelnen Gesellschafter entfallende negative steuerliche Ergebnis wird vom Betriebsfinanzamt der Gesellschaft den Wohnsitzfinanzämtern der Gesellschafter mitgeteilt und anschließend im Steuerbescheid des einzelnen Gesellschafters berücksichtigt.
Open- Top- Schiff
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Containerschiff ohne Lukendeckel, spart durch schnelle Be- und Entlademöglichkeiten Hafen- und Liegegebühren.
Panama-Kanal
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Verbindungsweg zwischen dem Atlantischen und Pazifischen Ozean und mit einer Länge von 82 Kilometern, 6 Schleusen und einer Wassertiefe von 12,8 m einer der wichtigsten künstlichen Wasserwege der Welt, da er den 8000 Seemeilen langen Umweg um Kap Horn erspart.
Partenreederei
Besondere Gesellschaftsform des Seehandelsrechts: eine oder mehrere Personen, die feste Anteile an Schiffen haben und im Gegensatz zu Aktionären selbst Unternehmer sind. Entsprechend der Höhe der Parten (=Anteile) verteilen sich Kosten, Gewinne und Verluste.
Rate
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Summe, die ein Charterer für die Überlassung eines Schiffes pro Tag zahlt. Angebot und Nachfrage für Schiffstyp, Fahrgebiet und Einsatzmöglichkeiten bestimmen den Preis.
Reede
Offener, weitgehend gegen Strom und Wetter geschützter Ankerplatz außerhalb eines Hafens.
Reeder
Reeder ist der Eigentümer eines Schiffes, das ihm "zum Erwerb durch die Seefahrt" dient. Eine Reederei ist eine Schiffahrtsunternehmung des Einzelreeders oder eine Handelsgesellschaft wie AG, OHG, KG oder GmbH. Die Abwicklung der Frachtgeschäfte erfolgt oft nicht unmittelbar durch den Reeder, sondern über einen Reedereiagenten oder Schiffsmakler.
RoRo- / LoLo- Schiff
Roll-on roll-off- / Load-on load-off-Schiffe; Spezialschiffe, die für den Transport von Gütern und Containern aller Art geeignet sind.
Round-the-World-Verkehre
Eine besondere Form der Container-Linienfahrt: statt einzelner Fahrtgebiete fahren diese Seeschiffe rund um die Welt und nehmen nach Fahrplan in den einzelnen Häfen Ladung auf. 80 Tage dauert eine solche Rundreise, bei der Häfen in Europa genauso angelaufen werden wie Terminals an der US-Ost- und Westküste und Fernost.
Seemeile
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Die Seemeile war zunächst als 1 Bogenminute des Äquators definiert und wurde in den verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Werten um 1885 Metern angenommen. Doch entsprechend der prinzipiellen Ableitung der Basisgrößeneinheit Meter als zehnmillionster Teil eines Meridianquadranten wird seit dem 19. Jahrhundert auch für die Seemeile nicht der Äquator, sondern ein Meridian als Basis für die Ableitung zugrundegelegt:
1 Seemeile=1 Meridianminute=1852 Meter.
Schiffsbetriebskosten
Neben den Ausgaben für Besatzung fallen weitere Kosten für Ausrüstung, Schmieröl, mögliche Reparaturen und Versicherungen an. Der wirtschaftliche Erfolg eines Schiffes hängt maßgeblich von realistisch geplanten Betriebskosten ab.
Seeschiffsregister
Vom zuständigen Amtsgericht eines Hafenplatzes geführtes Register, in welches alle Schiffe eingetragen werden, für die der betreffende Ort als Heimathafen gilt. Fehlt ein Heimathafen oder soll die Schiffahrt von einem ausländischen Ort aus betrieben werden, ist die Wahl des Schiffsregisters freigestellt. Das Schiffsregister ist öffentlich und gibt Auskunft über Eigentum und rechtliche Verhältnisse bezüglich der eingetragenen Schiffe.
TDW
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ton(s) deadweight, Tonne(n) Tragfähigkeit.
TEU
Twenty Feet Equivalent Unit, Bezeichnung für 20- Fuß- Standardcontainer.
Trampschiffahrt
Zugrunde liegt das englische Wort "tramp" mit der Bedeutung "auf Wanderschaft sein", vagabundieren. Schiffahrt, die nicht an feste Linien gebunden ist; freie, unregelmäßige Fahrt nach Angebot und Nachfrage, daher auch kein tarifgebundener Ratenschutz.
Veräußerungsgewinn
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Entsteht bei Verkauf eines Schiffes.
Währungsrisiko
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Leitwährung in der Schiffahrt ist der US-Dollar. Das trifft nicht nur die deutschen Schiffbauer bei einem niedrigen Dollar-Kurs hart, sondern auch die Reeder. Sie erhalten für ihre Dienstleistung Dollar, müssen aber die Zinsen und die Betriebskosten in DM zahlen. Bei Brennstoffkosten und den Versicherungen macht das nichts aus, sie werden ohnehin meist in Dollar abgerechnet. Verringern läßt sich das Währungsrisiko angesichts eines schwankenden oder gar weiter fallenden Dollar-Kurses durch eine Mischfinanzierung. Das Währungsrisiko wird bei Schiffsbeteiligungen in der Regel durch eine währungskongruente Finanzierung vermindert.
Welthandel
98% des Welthandels wird über den Seeweg abgewickelt, diese steigende Tendenz im Welthandel hält auch nach jüngsten Untersuchungen und Statistiken unverändert an. Wurden 1965 noch 1,638 Milliarden Tonnen über 5.849 Milliarden Tonnenmeilen waren es zehn Jahre später 3,293 Milliarden Tonnen über 13.065 Milliarden Tonnenmeilen und 1993 sogar 4,318 Milliarden Tonnen Güter über 18.800 Milliarden Tonnenmeilen.
Werft
Platz, an dem Schiffe gebaut und repariert werden. Die eigentlichen Bauplätze sind die Hellinge oder Helgen, von denen die Schiffe im Längs- oder Querablauf (Stapellauf) zu Wasser gebracht werden, oder von großen Portalkränen überbrückte Baudocks.
Zeit-Charter
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Charter (Miete) eines Schiffes für eine festgelegte Dauer. Bei dieser Charterform ist der Reeder nicht Frachtführer, der Kapitän wird jedoch vom Reeder bestellt. Die Unkosten gehen zum Teil zu Lasten des Reeders, zum anderen Teil zu Lasten des Charterers.